Es
war einmal .... ein Mann (das bin ich) und eine Frau (das ist mein Weib
Evelyn) auf der Heimfahrt ins Tessin, dem südlichen Kanton der Schweiz,
wir wohnten damals in Aldesago, einem kleinen Bergdorf hoch über der
Stadt Lugano. Wir machten einen Halt auf dem Nufenen-Pass (2478 m / 8130
ft). Es war September (1993), schon richtig kalt, es hatte ein wenig geschneit
in der Nacht zuvor. Die Aussicht über das Tal war überwältigend,
die Berggipfel schienen “überzuckert”.
Ausser uns zwei, dem Auto
und der wundervollen Aussicht gab Steine, grosse und kleine Brocken, Teile
der steilen Felsen auf dem Nufenen. “Diese Steine haben so interessante
Formen - |
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und
wie sie glitzern im Sonnenlicht - ich will welche mitnehmen für unseren
Garten” sagte Evelyn zu mir, sie sammelte Steine. Ich hätte lieber
Blumen oder Tomaten oder beides im Garten, aber es macht mir auch Freude,
wenn ich einen Wunsch meiner Frau erfüllen kann. Also lud ich Evelyn’s
Stein- Sammlung ins Auto.
“Ich will mit diesen Steinen
eine Skulptur machen”, sagte ich zu Evelyn und fuhr fort, “diese interessanten
Steine sollen fliegen”. Evelyn war nicht mal erstaunt, aber neugierig,
“Wie willst Du das machen? Wie soll so eine Skulptur aussehen?” So gut
ich konnte, die Hände am Steuer und den Blick auf die Strasse gerichtet,
erklärte ich meiner Frau |
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meinen
spontanen Einfall. “Diese Steine sollten auf Stahlstäben stecken.
Dünne Stahldrähte würden die Stäbe aufrecht halten,
so, dass sich die Steine doch ziemlich frei bewegen könnten, fast
fliegen.” “Aha” sagte Evelyn ... “Und wenn Du mit einem Gegenstand an die
Stahlstäbe klopfen würdest, könntest Du einen interessanten
Klang vernehmend” erklärte ich weiter. “Aha” sagte meine Frau noch
einmal - und:
“It will sound like a Stone
Harp!” (“Es würde wie eine Stein Harfe klingen!”) Das war im September
1993 ... Januar 1994, vier Monate nach dem Wort “Stone Harp” wusste ich
wie ich die Steine vom Nufenen “zusammensetzen” würde. Betoneisen
nahm ich, |
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