| Seinen
aus früheren Büchern bekannten fatalen Hang zu lyrischen Ergüssen
und Bildern von schiefer Dramatik (die Kälte des Wassers durchzuckte
alle Knochen) stellt Modick hier in schöner Selbstironie neben den
mißglückten hohen Ton der Nis-Randers-Ballade und läßt
beides durch den unbestechlichen Mund der Töchter als realitätsuntauglich
verwerfen. Trotzdem kann Modick hier einmal richtig die Sau rauslassen
bei der lustvollen Beschreibung wind- und wettergegerbter Fischer, die
sich, obwohl notorisch wortkarg und allenfalls etwas Platt absondernd,
in sturmgepeitschter See unter knatternder Takellage gern Makrelenarsch
und Hummerschwanz nennen, oder auch, wenn es ganz hart kommt, Buttpimmel
und Krabbenkacker. |